Gemeinschaft „Cenacolo“

Die Gemeinschaft Cenacolo unterstützt junge Menschen in Problem- und Krisensituationen, ein geregeltes Leben aufzubauen.

Nach ihrer Grünung im Jahr 1983 ist die Gemeinschaft stetig gewachsen, sodass es inzwischen weltweit 65 Häuser gibt, darunter Häuser für Straßenkinder in Südamerika und Afrika. In dem Cenacolo-Haus in Kleinfrauenhaid/ Burgenland leben derzeit 35 junge Männer aus 13 Nationen, um im Rhythmus eines gemeinsamen Lebens ihre Probleme zu konfrontieren und zu überwinden. Die Gemeinschaft Cenacolo legt besonderen Wert auf gemeinsames Arbeiten und sportliche Betätigung. Im Einklang mit einem geregelten Tagesablauf, der durch eine christliche Spiritualität geprägt ist, lernen die Jugendlichen, Verantwortung für sich selbst und für andere zu übernehmen und entdecken neu den Wert des Lebens.

Nach ihrer Grünung im Jahr 1983 ist die Gemeinschaft stetig gewachsen, sodass es inzwischen weltweit 65 Häuser gibt, darunter Häuser für Straßenkinder in Südamerika und Afrika.
Nach ihrer Grünung im Jahr 1983 ist die Gemeinschaft stetig gewachsen, sodass es inzwischen weltweit 65 Häuser gibt, darunter Häuser für Straßenkinder in Südamerika und Afrika.

Bei der Umsetzung hat sich das Prinzip des „Schutzengels“ bewährt: Jedem, der neu in die Gemeinschaft kommt, wird für die erste Zeit ein junger Mann bzw. eine junge Frau als Coach zur Seite gestellt, der schon längere Zeit in der Gemeinschaft lebt und den Neuankommenden bei seinen ersten Schritten in ein suchtfreies Leben unterstützt. Im Haus wird zudem eine Vielzahl von Tätigkeiten ausgeübt. Es gibt unter anderem eine Tischlerei, eine Schlosserei, eine Töpferei und einen großen Gemüsegarten.

Nach dem Verlassen der Gemeinschaft besteht das Angebot zu regelmäßigen Treffen, bei denen die Ehemaligen ihre Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig auf dem Weg der Resozialisierung ermutigen.

Begründung der Nominierung durch die Jury

Rita Agnese Petrozzi, besser bekannt als Mutter Elvira, schafft es mit ihrer Gemeinschaft Cenacolo auf sehr einfache aber effektive Art und Weise, jungen Menschen in Problem- und Krisensituationen in ein geregeltes Leben zurückzuführen. Ziel ist es dabei, den Burschen und Mädchen in den Häusern der Gemeinschaft eine Tagesstruktur zu geben, ihnen konkrete Aufgaben zu übertragen und mit ihnen gemeinsame, auch für Menschen außerhalb der Cenacolo-Häuser spannende Aktivitäten zu initiieren.

Herausragend ist dabei das Konzept der „Schutzengel“, das zusätzliche Begleitung und Unterstützung bietet, um die jeweiligen Problem- und Krisensituationen zu meistern und so gestärkt und selbstbewusst in ein neues qualitätsvolleres Leben eintreten können. Daher ist es gut und wichtig, das Cenacolo-Haus in Kleinfrauenhaid im Burgenland zu unterstützen und zu fördern und es noch bekannter zu machen, denn es wird hier ein Ansatz verfolgt, der auch für andere Bedürftigengruppen adaptiert und angewendet werden kann.

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