„Teach For Austria“

Das Projekt „Teach ForAustria“ setzt sich für faire Bildungschancen ein. Die sogenannten Fellows (engagierte AkademikerInnen aus verschiedenen Bereichen) unterrichten für ca. 2 Jahre Jahre an sozial benachteiligten Schulen mit dem Ziel, Kindern den Besuch einer weiterführenden höheren Schule zu ermöglichen.

Teach For Austria gemeinnützige GmbH (TFA) bringt Top-HochschulabsolventInnen für zwei Jahre als Fellows (Lehrer auf Zeit) in sozial hoch belastete Schulen in Wien und Salzburg. Damit leistet TFA einen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit.

Die Organisation hat sich vier Jahren nach dem operativen Start in der Öffentlichkeit etabliert, hat Jahr für Jahr gut qualifizierte BewerberInnen als Fellows, gewinnt laufend Förderer dazu und wurde für seine Arbeit bereits mit mehreren Preisen (z.B. TRIGOS, WU Manager des Jahres, Value Network Award) ausgezeichnet. Im globalen Netzwerk „Teach For All“ (rund 35 Länder) gilt TFA als Beispiel für gut funktionierende Arbeit bei sehr effizientem finanziellen Ressourceneinsatz.

Innerhalb kurzer Zeit ist TFA  zu einem der größten Recruiter von Studienabsolventen und Young Professionals in Österreich geworden. Für den Fellow-Jahrgang 2015 wurden 42 geeignete BewerberInnen ausgewählt. Wegen der anspruchsvollen Auswahlkriterien musste dafür eine vielfache Anzahl informiert und motiviert werden (631 Bewerbungen und etwa 900 Registrierungen im Bewerbungsportal).

Rund die Hälfte der Fellows verbleibt länger als die vorgesehenen zwei Jahre im Schulsystem, einige holen berufsbegleitend das Lehramtsstudium an einer Pädagogischen Hochschule nach. Mit 100 Fellows und Alumni insgesamt im Schulsystem erreicht sie 10.000 Schülerinnen und Schüler an sozial hoch belasteten Schulen in Wien und Salzburg.

Das Projekt ist richtig gut, weil…

 U RUN für Bildungsgerechtigkeit im Juni 2015: Dutzende Fellows laufen innerhalb eines Tages das gesamte Wiener U Bahnnetz ab, hunderte Schüler laufen die Prater Hauptallee mit, ein Fellow läuft die gesamte Distanz (86 km!) durch.
U RUN für Bildungsgerechtigkeit im Juni 2015: Dutzende Fellows laufen innerhalb eines Tages das gesamte Wiener U Bahnnetz ab, hunderte Schüler laufen die Prater Hauptallee mit, ein Fellow läuft die gesamte Distanz (86 km!) durch.

„Das Projekt ist richtig gut, weil es mutig und realistisch zugleich ist und mit viel Kraft langfristig die Chancen von vielen benachteiligten Kindern für bessere Bildung und ein selbstbestimmtes Leben verbessert. Das Besondere an der Organisation ist außerdem der Spirit, die „Fellow Power“  – also der Zusammenhalt der Fellows untereinander, der während der Ausbildung VOR dem Einsatz als Fellows und bei den begleitenden Workshops entsteht.

So werden Initiativen wie der U RUN für Bildungsgerechtigkeit im Juni 2015möglich: Dutzende Fellows laufen innerhalb eines Tages das gesamte Wiener U Bahnnetz ab, hunderte Schüler laufen die Prater Hauptallee mit, ein Fellow läuft die gesamte Distanz (86 km!) durch.“

Begründung der Nominierung durch die Jury

Bildung ist einer der ausschlaggebenden Punkte, wenn es um Chancengerechtigkeit geht. Mehrere Untersuchungen zeigen auf, dass Bildung – und damit auch Zukunftschancen – in Österreich sozial vererbt werden. Kinder von AkademikerInnenn werden oft selbst AkademikerInnen, Kinder von bildungs- und sozialschwachen Familien hingegen schaffen den Aufstieg oftmals nicht. Das ist nicht nur für die Betroffenen ein Verlust, sondern für die gesamte Gesellschaft. Denn dadurch gehen Talente auf verschiedenen Ebenen (Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst, Kultur usw.) verloren. Oftmals entscheidet schon allein der Standort der Schule welche Zukunftsperspektiven auf das Kind/den Jugendlichen warten – Stichwort „Problemschulen“.

Das Projekt „Teach For Austria“ setzt genau hier an.

Die sogenannten Fellows (engagierte AkademikerInnen aus verschiedenen Bereichen) unterrichten für ca. 2 Jahre Jahre an solchen „Problemschulen“ mit dem Ziel, benachteiligten Kindern den Besuch einer weiterführenden höheren Schule zu ermöglichen. Das Projekt ist einerseits wichtig, weil es beim Thema „Chancengerechtigkeit“ bei einem zentralen Punkt ansetzt und andererseits weil alle Beteiligten davon profitieren. Die Jugendlichen an den Schulen, weil daran gearbeitet wird ihre schwierigen Startbedingungen auszugleichen aber genauso profitieren die Fellows, also die JungakademikerInnen von diesem Projekt, weil sie einerseits für einige Jahre einen Job bekommen aber vor allem, weil Sie auch Lebenswelten kennenlernen die ihnen bisher vielleicht fremd waren. Falls sie selbst ähnliche Erfahrungen wie die SchülerInnen gemacht haben, können sie diese Erfahrungen weitergeben und sind gute Vorbilder für die SchülerInnen. Die Erfahrungen, die die Fellows bei diesem Projekt machen, prägen bestimmt auch ihr weiteres Berufsleben. Insofern ist das Projekt eine Win-Win Situation für alle Beteiligten.

Mehr Informationen: www.teachforaustria.at

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