Projekt „Kinderzukunft“

Beim Projekt „Kinderzukunft“ handelt es sich um eine breit angelegte, sozialraumorientierte Initiative der Volkshilfe, durch die Lebensräume von Kindern und Jugendlichen nachhaltig verbessert werden.

Die Volkshilfe wurde 1947 gegründet und ist eine gemeinnützige, überparteiliche und überkonfessionelle Organisation. Mit ihren neun Landesorganisationen unterstützt die Volkshilfe Menschen durch ihre sozialen Dienstleistungen. Aktuell findet das Projekt „Kinderzukunft“ in Kooperation mit der Stadt Wiener Neustadt statt, eine weitere Ausweitung auf andere Städte oder Gemeinden ist geplant.

Die Schwerpunkte:

  • Aktion Kinderzimmer: Verbesserung des Wohnraums für finanziell benachteiligte Kinder und Jugendlichen.
  • Kinder reden mit: Kinder formulieren ihre Wünsche an die Zukunft, Partizipation wird über Schulen, Kindergärten und Vereine hergestellt.
  • Freizeit/Lebenswelten: Gemeinsam mit Sport-, Musik- und Kulturvereinen werden Voraussetzungen für Teilhabe und Beteiligung geschaffen.
  • Ausbildung/Bildung: Gemeinsam mit Gewerbetreibenden werden zusätzliche Lehrstellen geschaffen. Außerdem wird kostenfreie Lernhilfe ausgebaut.
  • Wohnen/Energie: Erklärtes Ziel ist es, Stromabschaltungen vor allem in jenen Haushalten zu vermeiden, in denen auch Kinder und Jugendliche leben.

Das Projekt ist richtig gut, weil

„… jedem Kind alle Chancen gegeben werden.“

Begründung der Nominierung durch die Jury

Das Projekt "Kinderzukunft" bekämpft Kinderarmut in Österreich
Das Projekt „Kinderzukunft“ bekämpft Kinderarmut in Österreich

Das Ziel des Projekts, die konkreten Lebensumstände von armutsbetroffenen Kindern zu verbessern, ist einer von mehreren tollen Gründen, dieses Projekt zu nominieren. Denn mit der Initiative Kinderzukunft gelingt es einerseits, gezielt existenzielle Grundbedürfnisse der Kinder zu sichern und andererseits ihre Widerstandskraft und ihr Bewusstsein dafür zu stärken, dass ihre Probleme strukturell bedingt und nicht an ihnen persönlich festzumachen sind.

In einer beispiellosen Kooperation von Hilfsorganisation, Stadt und engagierten BürgerInnen wird Bewusstseinsarbeit geleistet, konkrete Projekte werden umgesetzt und dafür Spenden gesammelt. Ich bin der Meinung, dass diese Projekt einen Preis verdient.

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