Besuchsdienst „da.sein“

Die ehrenamtliche Besucherin Elisabeth Kimeswenger liest regelmäßig einer blinden Dame vor.

Ehrenamtliche engagieren sich im Besuchsdienst „da.sein“ des Hilfswerk Niederösterreich

So erfreulich es ist, die durchschnittliche Lebenserwartung steigt und wir werden immer älter, dieses Faktum bedeutet auch, dass vielen im Alter die sozialen Kontakte fehlen, da die familiären Strukturen starken Veränderungen unterworfen sind.

Die Hilfswerk Niederösterreich hat deshalb den Besuchsdienst „da.sein“ ins Leben gerufen.

Niemand sollte in unserer Gesellschaft vereinsamen.

Anna Buchinger auf Besuch bei Herrn Nussbaumer, St. Valentin
Anna Buchinger auf Besuch bei Herrn Nussbaumer, St. Valentin

Ehrenamtliche besuchen sehr regelmäßig (meist einmal wöchentlich) einsame und/oder nicht mehr mobile Personen in ihren Wohnungen.

Beim gemeinsamen Spaziergang, beim Spiel oder einfach bei einer Kaffeejause wird Vertrauen aufgebaut, werden Erinnerungen ausgetauscht, eine Freundschaft entsteht. Es kann auch darum gehen, dass jemand einfach nur da ist, die Hand hält, Geborgenheit vermittelt.

Der Besuchsdienst bedeutet für den Besuchten mehr Lebensqualität und die Ehrenamtlichen können einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung nachgehen. Bei den regelmäßigen Gruppentreffen der Besucher ist ein Erfahrungsaustausch möglich, man trifft sich mit Gleichgesinnten, Gemeinschaft wird gefördert. Außerdem gibt es für die Ehrenamtlichen kostenlose Schulungen, laufende Begleitung und bei Bedarf Supervision. ,

 

 

Das Projekt ist richtig gut, …

„Mit dem Besuchsdienst „da.sein“ wollen wir unseren Beitrag für die Gesellschaft leisten, dass für allein stehende, nicht mehr so mobile Personen die Lebensqualität erhalten bleibt. Die Menschen möchten nicht nur möglichst lange gesund bleiben, sie wollen auch möglichst lange zu Hause sein in ihrer vertrauten Lebenswelt, sozial eingebunden sein und im interessierten Austausch mit der Umwelt stehen. Das Projekt ist richtig gut, weil es Sinn macht und Sinn vermittelt, unsere immer älter werdende und vereinsamte Gesellschaft bereichert. „

Begründung der Nominierung durch die Jury

„Das Projekt „da.sein“ leistet großartige, ehrenamtliche Arbeit indem es alten und/oder isolierten Menschen das größte Geschenk macht, das für Menschen in derartigen Situationen möglich ist. Freiwillige schenken im Rahmen des ehrenamtlichen Besucherdienstes diesen oft einsamen Menschen Zeit und Aufmerksamkeit und bringen so auch wieder Abwechslung in oft trostlose Leben.“

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